Western Australia 2 --- 18.8. - 29.8.2006

Cape Range - Karijini NP - 80 Mile Beach - Broome


Zwischen Monkey Mia und Cape Range

Der Wendekreis des Steinbocks

Der Tropic of Capricorn. Wir sind in den Tropen. Kurz danach die ersten Termitenhügel in der Abendsonne. Alle Campingplätze in Coral Bay, dem Paradies für alle, die gern schnorcheln und Tourismus a la Jesolo mögen, sind voll. Besser so. Wir nächtigen einsam am Straßenrand.

Tropic of CapricornTermitenhügel

Kängurubaby

Cape Range National Park

Kängurubaby - der Weg in den Cape Range National Park

Unzählige tote Kangrurus liegen auf dem Highway. Geier und Raben machen sich über die von Autos und Road Trains getöteten Tiere her.
Ein junges Wallaroo hat so seine Mutter verloren und wird von einer Rangerin mit der Flasche aufgezogen. Sie trägt es immer in einer Tasche bei sich, damit es ein heimatliches Beutel-Gefühl bekommt. Solche Ersatzmütter kann man in Australien oft treffen.
In einem Teil Westaustraliens, der völlig frei von gefährlichen Straßen ist, wird das Kängurubaby eines Tages in die Wildnis entlassen werden.

Schluchtenlandschaften und weiße Strände

Der Cape Range National Park ist schön zum Wandern und zum Schwimmen. Wer Glück hat, bekommt sogar einen Stellplatz in Meernähe in einem der Bushcamps. Fast ein wenig griechisch.
siehe Das Meer
www.exmouthwa.com.au

Wanderung UStrand

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Karijini National Park

Schnee in Australien - Der Weg in den Karijini National Park

In Australien ist Winter. Nur logisch, dass da auch Schnee auf der Straße liegt. Genauso nennen die Aussies, die weiß-lila Mulla Mulla Blüten, die die Blessen in den roten Sand zaubern. Der August ist die beste Zeit um die viel beschriebenen westaustralischen wildflowers zu sehen. Auf der Fahrt in den Karijini National Park, den größten und angeblich schönsten Westaustraliens, säumen tausende lilafarbene Blüten den Straßenrand.

Mulla Mulla BlütenLila Wildflowers

Buschvariationen – Der Weg in den Karijini National Park

Fast 500 Kilometer ins Landesinnere, vorbei an endlosen Buschlandschaften. Die folgenden vier Fotos wurden innerhalb von 60 Minuten vom Straßenrand aus aufgenommen und zeigen, wie abwechslungsreich Buschland sein kann.

Busch 1Busch 2
Busch 3Busch 4

Bevor wir in den Nationalpark fahren, müssen wir noch eine Nacht auf einem überfüllten Campingplatz in Tom Price verbringen. Grey Nomads, Pensionisten, die dem schönen Wetter folgend durchs Land ziehen, bewegen sich auf unseren Bahnen.

Der Geheimtipp - Karijini National Park

Einer der schönsten Parks in Australien. Die Zeiten, in denen er als Geheimtipp durchging sind zwar vorbei, aber die Wanderwege im Park sind genauso einzigartig wie seine Naturpools. Dort wächst auch die auffallende Sturt's Desert Pea.
Der Fortescue Campground in der Nähe des Dales Gorge ist ein weitläufiges, schönes Bushcamp. Allerdings empfiehlt es sich, keine Schuhe über Nacht draußen zu lassen. Dingos haben eine besondere Vorliebe für Touri-Badeschlapfen.
Siehe wandern, schwimmen

BadeschlapfenSturt Desert
Schlucht KarijiniU beim Pool Karijini

Hässlich – Port Headland

Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Gründe für eine Übernachtung dort: Ein Campingplatz mit Waschmaschine und ein Supermarkt.

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80 Mile Beach

Zwischen Port Headland und Broome - 80 Meilen Strand

Zwei Campingplätze an diesem Strand liegen sehr schön. Der eine, der Eighty Mile Beach Caravan Park ist ein klassischer, aber trotzdem angenehmer Campingplatz. Der andere, Barn Hill, ist ein skurriler Campground auf einem Farmgelände weiter nördlich. Er liegt 500 km nördlich von Port Headland und 120 km südlich von Broome. Ein weiß gefärbter Autoreifen am Highway weist den Weg dorthin.
Siehe Das Meer

80 Mile Beach

Graue Nomaden und Pizzeservice in der Pampa – Barn Hill

An Sonntagen wird in Barn Hill der Funday Evening mit Konzerten gefeiert. Diese Konzerte bilden in Wahrheit aber nur den Rahmen für eine große Fresserei.
Die Grey Nomads, die hier oft monatelang campen, stellen ihre Sessel und Campingtische zum gemeinsamen Picknick zusammen.
Der Reiseführer, dem wir den Tipp für diesen außergewöhnlichen Stellplatz entnommen haben, empfiehlt die Feier als "opportunity to socialize". Da kann man Grey Nomads kennenlernen, Pensionisten, die im Winter in den warmen Norden ziehen und sich im Frühling, wenn es oben zu heiß wird, langsam die Westküste hinunterbewegen.
Die grauen Nomaden wollen wie zu Hause leben, - mit Radio und Fernseher - und das kann ganz schön nerven. Aber sie sind auch äußerst hilfsbereit und versorgen europäische Touristen mit Reisetipps.
Wer von Barn Hill aus einkaufen fahren will, muss entweder 120 Kilometer nach Broome oder 500 Kilometer nach Port Headland fahren. Trotzdem gibt´s hier einen Pizzaservice. In der Farm, auf deren Gelände wir stehen, schiebt Tom eine ziemlich deftige Pizza in den Ofen und liefert sie dann auf einem motorisierten Dreirad pünktlich zum Abendessen ins Wohnmobil.

Graue NomadenPizzaservice
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Broome

Berühmte Strände und gute Restaurants - Broome

Cable Beach und den Town Beach heißen die zwei berühmten Strände in Broome. Direkt am Town Beach liegt ein schöner und dem entsprechend teurer und meist überfüllter Campingplatz. Von dort ist es zu Fuß nicht weit zu mehreren hervorragenden Restaurants. Eine Emfehlung auszusprechen, ist schwierig, denn so manches uns empfohlene Restaurant gibt es nicht mehr, dafür hat ein anderes in der Nähe neu eröffnet. Die Besitzverhältnisse scheinen sich hier schnell zu ändern. Die besten Tipps gibt es in der Rezeption des Campingplatzes. Das Herz von Broome, China Town ist nur tagsüber belebt, abends werden schon früh die Gehsteige hochgeklappt.

Cable Beach BroomeMechaniker, Klimaanlage

Kühle Fahrt – Broome

Das erste Mal, seit wir unterwegs sind, ist es im Auto kühler, als draußen. Ein Gefühl, das wir unserer Klimaanlage zu verdanken haben. Seit wir ins Australien sind, hat sie nie funktioniert. Der Aussie-Mechaniker in Broome hat schließlich das Schrauferl gefunden, das gefehlt hat. Jetzt bleibt die Kühlflüssigkeit dort, wo sie hingehört. Bei den 35 Grad, die wir jetzt meist haben, ein schönes Gefühl.

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